Sportliches Duo - Joggen mit dem Hund

Sport, Sport und noch mehr Sport. Viele von uns lieben ihre tägliche Joggingrunde, bei der wir unserem Bewegungsdrang nachgehen und den Kopf endlich mal abschalten können. Natürlich steht auch der Sommer vor der Tür und die jährliche „Bikinifigur“ befindet sich auf der Zielgerade. Wer nicht allein joggen gehen möchte und sich über etwas Gesellschaft freut, kann sich einen Laufpartner suchen. Hierzu eignen sich nicht nur unsere zweibeinigen Freunde, sondern in einigen Fällen auch unsere Hunde.  Wir möchten uns heute mit dem Thema „Joggen mit dem Hund“ beschäftigen und einen kleinen Einblick geben, worauf ihr achten müsst und welche Rassen für diesen Ausdauersport geeignet sind.

 

Welche Rassen eignen sich ideal als Joggingpartner?

Grundsätzlich haben viele Hunde das Bedürfnis, sich richtig auszupowern und uns bei dem Auslauf zu begleiten. Leider bringen nicht alle von ihnen die notwendigen Grundvoraussetzungen für eine längere und intensive Laufstrecke mit sich.

Hier findet ihr Beispiele von Rassen, die sich für Laufstrecken eignen:  

  • Husky
  • Windhund
  • Australian Shepherd
  • Weimaraner
  • Border Collie
  • Retriever
  • Jack Russel Terrier

 

Welche Bedingungen bzw. Anforderungen sollte unser Hund erfüllen?

Auch unsere Langläufer dürfen nicht ohne Weiteres mitkommen. In der Regel sollten kleinere Rassen erst nach einem Jahr und größere Rassen nach zwei Jahren mitgenommen werden. Bitte keinesfalls mit einem jungen Welpen oder alten Tieren Joggen gehen.

Auch die Gehorsamkeit spielt hier eine wichtige Rolle. Euer Hund sollte auf Kommandos reagieren und stets eure Anweisungen beachten.

Folgende gesundheitliche Voraussetzungen sollte euer Hund mitbringen:

  • Keine Gelenkserkrankungen
  • Gesunde Knochen und Muskulatur
  • Notwendige Fitness
  • Gesundes Herz-Kreislauf-System

 

Wie gewöhne ich meinen Hund an das Joggen?

Hier lautet das Motto „Jeden Tag ein bisschen mehr“. Für längere Laufstrecken empfiehlt es sich, ein ausgeprägtes Aufbautraining zu absolvieren. Dieser Punkt gilt in den Anfangsphasen für beide Seiten (Mensch und Tier). Steigert euch von Mal zu Mal und gewöhnt euch an die Intensität der Läufe. Mit der Zeit werdet ihr eine Verbesserung der Kondition, der Ausdauer und der Motivation feststellen. Mit der Motivation ist es immer so eine Sache. Bitte beachtet stets die Bedürfnisse und Motivation eures Vierbeiners. Wenn dieser keine Lust mehr hat, sollte er nicht zum Weiterlaufen gezwungen werden.

 

Woran erkenne ich Erschöpfungssymptome bei meinem Hund?

Achtet bei eurem Hund auf Erschöpfungssymptome, um Risiken und Überanstrengungen zu vermeiden: 

  • Starkes und schnelles Hecheln
  • Stehenbleiben und das Laufen verweigern
  • Humpeln nach dem Laufen

 

Welche Ausrüstung nehme ich mit?

Für eine längere Joggingrunde braucht es die passende Ausrüstung für deinen Vierbeiner.
Wir empfehlen euch…

  • Eine Joggingleine
  • Einen Bauchgurt und ein gepolstertes Brustgeschirr
  • Eine Trinkflasche

Gerade an kalten und dunklen Tagen bietet es sich an, den Hund mit Reflektoren und ggf. einer Hundejacke auszustatten. Zudem könnt ihr euren Liebling mit einem Pfotenschutz ausstatten. Dieser kann ihn im Winter vor Streusalz oder vor hitzigem Asphalt im Sommer schützen.

 

Möchtest du weitere Infos?

Dann kommt gerne zu uns in den Markt. Wir haben neben der passenden Ausrüstung auch bestimmt noch einige hilfreiche Tipps für euch. Wir freuen uns auf deinen nächsten Besuch.