3 Gartentipps für den Januar

Die Nächte sind noch kalt und die Tage kurz, trotzdem gibt es für uns Gartenliebhaber schon so manches zu tun. Denn ein erfolgreiches Gartenjahr muss man richtig planen. Dazu eignen sich die ersten Monate des Jahres perfekt. Jetzt kann man sich in Ruhe über Saatgut informieren und in Gartenkatalogen stöbern. Wir haben im Folgenden für dich 3 Gartentipps für die Gartenarbeit im Januar zusammengestellt. 

 

Wühlmäuse

Wühlmäuse sind bei Gärtnern nicht beliebt. Sie durchwühlen die Erde und fressen die Pflanzenwurzeln sowie Knollen und Zwiebeln. Es scheint auch fast so, dass junge Obstgehölze zu der Leibspeise von Wühlmäusen zählen. Ihre Wurzeln fressen sie besonders gerne. Bei Wiesen, die stark von Wühlmäusen unterhöhlt wurden, kann es dir sogar passieren, dass du einsackst, wenn du über sie läufst.  Maulwürfe kann man da schon fast als das kleinere Übel bezeichnen, da diese wenigstens kein Wurzelwerk fressen. Aufgrund des etwas knapperen Nahrungsangebotes im Frühjahr lassen sich Wühlmäuse zu dieser Zeit gut bekämpfen, denn sie nehmen in dieser Zeit die Köder viel besser an.  Bevor du sie aber bekämpfst, solltest du dir sicher sein, dass in deinem Garten Wühlmäuse sind und kein Maulwurf. Der Maulwurf steht unter Naturschutz und darf nur mit sanften Methoden vertrieben werden.

Wühlmäuse bauen ein verzweigtes Gängesystem unter der Erde. Wenn du in deinem Garten einen Erdhaufen entdeckst, solltest du prüfen, wessen Werk er ist. Wenn der Erdhaufen von einer Wühlmaus stammt, befindet sich das Loch nicht in der Mitte unter dem Haufen, sondern es liegt leicht seitlich. Auch sind Wühlmaushaufen nicht so hoch. Mittels einer Verwühlprobe kannst du auch feststellen, ob der Gang noch bewohnt ist. Du musst das Gangsystem an mehreren Stellen um ca. 30 Zentimeter Länge freilegen. Wenn der Bau noch genutzt wird, verschließen die Wühlmäuse den Gang sehr schnell oft innerhalb weniger Stunden wieder. Ein Maulwurf würde den geöffneten Bereich neu untergraben und nicht verschließen.

Um die Wühlmaus dann zu bekämpfen, gibt es verschiedene Fallen und Köder. Gerne beraten wir dich dazu bei uns im Markt.

 

Gemüsegarten

Wenn du deine Gemüsebeete planst, solltest du deine Saatgutbestände einmal überprüfen. Was hast du noch alles und was brauchst du neu. Auch solltest du beim älteren Saatgut eine Keimprobe machen. Nicht das du später vergeblich aufs Keimen deines Saatguts wartest.  Dill, Sellerie oder Zwiebeln gehen beispielsweise schon im 2. Jahr nicht mehr so gut auf. Wohingegen Rote Beete oder Radieschen noch bis zu 5 Jahre gut aufgehen.

Wichtig ist auch, dass du bei deiner Anbauplanung an Fruchtwechsel und Kulturfolge denkst. Fruchtwechsel bedeutet, an die Anbaufolge zu denken. Im ersten Jahr baut man Pflanzen, die sogenannte Starkzehrer sind, an. Im darauffolgenden Jahr kommen dann Mittelzehrer und im dritten Jahr kommen Schwachzehrer.

Unter Kulturfolge versteht man, dass man, nachdem man die Hauptkultur für ein Beet geplant hat, noch eine Vor- und Nachkultur plant. So kann man 2 oder sogar 3 Ernten im Jahr erzielen.

 

Werkzeug

Bevor du dich an den Winterschnitt machst, solltest du dein Werkzeug kontrollieren. Scharfe und gut funktionierende Werkzeuge sind beim Schnitt sehr wichtig. So wird die Schnittkante glatt und franst nicht aus.

 

Gerne beraten wir dich bei uns im Markt zu Saatgut oder Werkzeugen für den Baumschnitt. Schau doch mal vorbei.